Schlagwort: Krankenhausschließung

LiLO kämpft gegen die Schließung von Krankenhäusern in der Ortenau und tritt für eine gesicherte Gesundheitsversorgung ein. Alles darüber hier:

Bürgerbegehren in Lahr

Dein Leben ist in Gefahr! Betten- und Personalabbau am Ortenau Klinikum stoppen!

LiLO - Liste Lebenswerte Ortenau

Bürgerbegehren in Lahr

Dein Leben ist in Gefahr! Betten- und Personalabbau am Ortenau Klinikum stoppen!


Seit 2017 wollen die Politiker von CDU, Freie Wähler, SPD, Grüne, FDP und AfD im Ortenaukreis Krankenhäuser schließen und Personal wegkürzen. Wo uns das hingeführt hat, haben wir in den letzten Jahren erlebt. Lebenswichtige Operationen werden verschoben, Untersuchungen finden unter Stress statt, Fehler passieren häufiger und die Notaufnahmen sind zunehmend überfüllt.

Jetzt verspricht der Ortenaukreis den Lahrern ein neues Krankenhaus in Langenwinkel. Doch damit gäbe es am Ende in der Region 182 Betten weniger als zuvor. Denn der Ortenaukreis und das Land Baden-Württemberg möchten zukünftig weniger Geld für die Gesundheitsversorgung ausgeben. Menschenleben sind ihnen zu teuer.

Es ist endlich soweit, das Bürgerbegehren gegen den Klinikneubau in Langenwinkel ist gestartet! Doch warum sollte man gegen diesen Neubau sein?

Seit 2017 wollen die Politiker von CDU, Freie Wähler, SPD, Grüne, FDP und AfD im Ortenaukreis Krankenhäuser schließen und Personal wegkürzen. Wo uns das hingeführt hat, haben wir in den letzten Jahren erlebt. Lebenswichtige Operationen werden verschoben, Untersuchungen finden unter Stress statt, Fehler passieren häufiger und die Notaufnahmen sind zunehmend überfüllt.

Jetzt verspricht der Ortenaukreis den Lahrern ein neues Krankenhaus in Langenwinkel. Doch damit gäbe es am Ende in der Region 182 Betten weniger als zuvor. Denn der Ortenaukreis und das Land Baden-Württemberg möchten zukünftig weniger Geld für die Gesundheitsversorgung ausgeben. Menschenleben sind ihnen zu teuer.

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Infostand: Bürgerbegehren gegen Klinikneubau in Langenwinkel

Dezember 2 @ 9:30 12:30

Bürger aus Langenwinkel haben sich zusammengeschlossen, um ein Bürgerbegehren gegen den Klinikneubau zu starten. Auch wir schließen uns diesem Bürgerbegehren an. Nun könnte man sich fragen, ein neues Krankenhaus ist doch eine gute Sache? Doch wer die Geschichte um die Gesundheitsversorgung in der Ortenau kennt, der weiß, dass die Sache einen Haken hat.

Seit 2017 wollen die Politiker von CDU, Freie Wähler, SPD, Grüne, FDP und AfD im Ortenaukreis Krankenhäuser schließen und Personal wegkürzen. Wo uns das hingeführt hat, haben wir in den letzten Jahren erlebt. Lebenswichtige Operationen werden verschoben, Untersuchungen finden unter Stress statt, Fehler passieren häufiger und die Notaufnahmen sind zunehmend überfüllt.

Jetzt verspricht der Ortenaukreis den Lahrern ein neues Krankenhaus in Langenwinkel. Doch damit gäbe es am Ende in der Region 182 Betten weniger als zuvor. Denn der Ortenaukreis und das Land Baden-Württemberg möchten zukünftig weniger Geld für die Gesundheitsversorgung ausgeben. Menschenleben sind ihnen zu teuer.

Doch gibt es weniger Betten, dann gibt es auch weniger Personal. Denn dieses ist durch einen festen Schlüssel an die Bettenanzahl gekoppelt. Das bedeutet weniger Operationen, mehr Stress, mehr Behandlungsfehler und somit mehr Tote!
Gleichzeitig möchte Landrat Scherer und sein Team rechtswidrig Abteilungen von Lahr nach Offenburg abziehen. Das leitet auf lange Sicht den Tod des Standorts Lahr ein.

Wir stellen uns gegen diese Verschlechterung der Gesundheitsversorgung! Deshalb unterstützen wir die Unterschriftensammlung gegen den Klinikneubau in Langenwinkel. Rette unser aller Gesundheitsversorgung und unterschreibe jetzt!

Unterschreiben kannst du an unseren Infoständen:

Samstag 02.12.2023 von 9:30 bis 12:30 Uhr beim Sonnenplatz in Lahr

Alternativ könnt ihr euch die Liste auch hier herunterladen und dann an die dort angegebene Adresse verschicken.

Addresse der Vertrauenspersonen:
Melanie Kappus, Am Scheidgraben 18, 77933 Lahr|
Susanne Gerber, In der Siedlung 5, 77933 Lahr

Bitte beachtet, dass nur Einwohner von Lahr unterschreiben können, da es sich um ein Bürgerbegehren handelt!

Kostenlos

LiLO Ortenau

Veranstalter-Website anzeigen

Sonnenplatz Lahr

Sonnenpl. 1
Lahr, 77933
Google Karte anzeigen

Bürgerbegehren gegen Klinikneubau in Langenwinkel

November 25 @ 13:00 16:00

Bürger aus Langenwinkel haben sich zusammengeschlossen, um ein Bürgerbegehren gegen den Klinikneubau zu starten. Auch wir schließen uns diesem Bürgerbegehren an. Nun könnte man sich fragen, ein neues Krankenhaus ist doch eine gute Sache? Doch wer die Geschichte um die Gesundheitsversorgung in der Ortenau kennt, der weiß, dass die Sache einen Haken hat.

Seit 2017 wollen die Politiker von CDU, Freie Wähler, SPD, Grüne, FDP und AfD im Ortenaukreis Krankenhäuser schließen und Personal wegkürzen. Wo uns das hingeführt hat, haben wir in den letzten Jahren erlebt. Lebenswichtige Operationen werden verschoben, Untersuchungen finden unter Stress statt, Fehler passieren häufiger und die Notaufnahmen sind zunehmend überfüllt.

Jetzt verspricht der Ortenaukreis den Lahrern ein neues Krankenhaus in Langenwinkel. Doch damit gäbe es am Ende in der Region 182 Betten weniger als zuvor. Denn der Ortenaukreis und das Land Baden-Württemberg möchten zukünftig weniger Geld für die Gesundheitsversorgung ausgeben. Menschenleben sind ihnen zu teuer.

Doch gibt es weniger Betten, dann gibt es auch weniger Personal. Denn dieses ist durch einen festen Schlüssel an die Bettenanzahl gekoppelt. Das bedeutet weniger Operationen, mehr Stress, mehr Behandlungsfehler und somit mehr Tote!
Gleichzeitig möchte Landrat Scherer und sein Team rechtswidrig Abteilungen von Lahr nach Offenburg abziehen. Das leitet auf lange Sicht den Tod des Standorts Lahr ein.

Wir stellen uns gegen diese Verschlechterung der Gesundheitsversorgung! Deshalb unterstützen wir die Unterschriftensammlung gegen den Klinikneubau in Langenwinkel. Rette unser aller Gesundheitsversorgung und unterschreibe jetzt!

Unterschreiben kannst du an unseren Infoständen:

Samstag 25.11.2023 von 13:00 bis 16:00 Uhr bei der Arena Einkaufspark in Lahr

Samstag 02.12.2023 von 9:30 bis 12:30 Uhr beim Sonnenplatz in Lahr

Alternativ könnt ihr euch die Liste auch hier herunterladen und dann an die dort angegebene Adresse verschicken.

Addresse der Vertrauenspersonen:
Melanie Kappus, Am Scheidgraben 18, 77933 Lahr|
Susanne Gerber, In der Siedlung 5, 77933 Lahr

Bitte beachtet, dass nur Einwohner von Lahr unterschreiben können, da es sich um ein Bürgerbegehren handelt!

Kostenlos

LiLO Ortenau

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Sonnenplatz Lahr

Sonnenpl. 1
Lahr, 77933
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Landrat will Verträge nicht rausrücken!

LiLO - Liste Lebenswerte Ortenau. Der Landrat des Ortenaukreises Frank Scherer möchte uns die Verträge der einzelnen Klinikstandorte nicht zeigen. Er behauptet, diese lägen irgendwo im Archiv und es sei zu viel Arbeit, diese nun zu suchen.

Der Landrat des Ortenaukreises Frank Scherer möchte uns die Verträge der einzelnen Klinikstandorte nicht zeigen. Er behauptet, diese lägen irgendwo im Archiv und es sei zu viel Arbeit, diese nun zu suchen.

Wir aber sagen, es ist wichtig, diese Verträge sich mal genau anzusehen. Denn im Zuge unserer Klage gegen die Klinikschließung in Ettenheim haben wir erstaunliches festgestellt. Der Kreis hätte vertraglich nie Abteilungen und Personal aus Ettenheim abziehen dürfen. Denn im Vertrag war fest geregelt, dass das Krankenhaus mindestens so erhalten werden müsste, wie sie übernommen wurde, der Kreis sich aber auch gleichzeitig dazu verpflichtet, den Standort auszubauen und auf dem neuesten technischen Stand zu halten. Ein klarer Vertragsbruch, den die Stadt Ettenheim unter Bruno Metz (CDU) leider nie eingeklagt hat.

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Vortrag – Wie die Lauterbach-Reform die wohnortnahe Krankenhausversorgung bedroht

Liste Lebenswerte Ortenau - LiLO
Lauterbach-Reform die wohnortnahe Krankenhausversorgung bedroht.
Vortrag und Diskussion
Am 12.Mai um 19:30 Uhr im R12, Rammersweierstraße 12 in Offenburg

Seit Jahren werden in Deutschland viele Krankenhäuser geschlossen, zehn bis 20 Stück pro Jahr. Dadurch wird die stationäre Versorgung immer weiter ausgedünnt. Jenseits der Zentren werden die Wege lang und in den Städten sind die Notaufnahmen und Stationen oft überfüllt. Eine von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach gestartete Reform droht, alles noch zu verschlimmern. Die Hälfte aller Geburtskliniken sollen geschlossen werden. Circa 1.300 Kliniken will man zu Einrichtungen des „Level 1i“ degradieren: Mit diesem Trick werden Schließungen als Umwandlungen bezeichnet. Das betroffene Krankenhaus wird zum Gesundheitszentrum ohne durchgehende ärztliche Versorgung und ohne Notfallversorgung. Aber auch Kliniken nach „Level 1n“ dürfen zukünftig nur noch Basisleistungen anbieten, bei Notfällen wie einem Herzinfarkt oder einem schweren Verkehrsunfall ist dort keine Erstversorgung mehr möglich.

Wie wirkt sich diese Reform auf das Ortenau Klinikum aus, wie kann dieser Kahlschlag verhindert werden und welche Alternativen für eine wirklich bedarfsgerechte stationäre Versorgung gibt es?

Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns am Freitag, den 12. Mai ab 19:30 Uhr im R12 (Rammersweierstraße 12) in Offenburg. Komm auch du gerne dazu und diskutiere mit uns, wie eine gute Gesundheitsversorgung gestaltet werden könnte.

Pressemitteilung zum Betrauungsakt des Ortenau Klinikums

Nachdem es in den letzten Monaten eher ruhig war um die Klinikdebatte meldet sich die Linke Liste Ortenau in einer Pressemitteilung zu dieser wieder zu Wort. Dabei kritisiert sie, dass der Landrat auch nach 3 Monaten immer noch keinen Bescheid für den Widerspruch gegen den Betrauungsakt des Ortenau Klinikums ausgestellt hat. Im Dezember hatte Herr Scherer dem Kreistag einen neuen Betrauungsakt zur Abstimmung vorgelegt, welcher mit großer Mehrheit verabschiedet wurde. Dies war nötig, da das Ortenau Klinikum zu einer Anstalt des öffentlichen Rechts umgewandelt wurde.

Doch schon kurz darauf legten mehrere Mitglieder der LiLO Widerspruch gegen den Betrauungsakt ein. Ihrer Meinung nach hinkt der nun geplante öffentliche Auftrag (Betrauungsakt) an das Ortenau Klinikum hinter den bundesgesetzlichen Standards her. Zum Beispiel moniert die parteiunabhängige Liste, dass §1 Abs. 1 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes des Bundes keine Anwendung im Betrauungsakt finden soll, wenn es nach dem Willen des Landrats gehe. Doch gerade dieser Abschnitt sei für die Patientenrechte enorm wichtig, so der ehemalige Kreisrat und Krankenpfleger in Rente Fritz Preuschoff. Es sei nämlich ein großer Unterschied, ob das Ortenau Klinikum nur eine bedarfsgerechte Versorgung stelle oder eine qualitativ hochwertige patienten- und bedarfsgerechte Versorgung.

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Vortrag: Poliklinik – eine solidarische Alternative zu den Klinikschließungen?

Liste Lebenswerte Ortenau - LiLO
Poliklinik eine solidarische Alternative zu den Klinikschließungen?
Vortrag und Diskussion Am 10.März um 19:30 Uhr im Linken Zentrum R12 Rammersweierstr. 12 in OG

Überfüllte Krankenhäuser, lange Wartezeiten für Arzttermine und zunehmend gestresstes Personal. Das Gesundheitswesen in Deutschland ist marode und längst in eine zwei bzw. teilweise sogar drei Klassen Medizin aufgeteilt. Wer Geld hat und privatversichert ist, hat viel höhere Überlebenschancen. Die staatlich durchgesetzte und geförderte Profitlogik des zunehmend privatisierten Gesundheitssektor s ist mit guten Arbeitsbedingungen und Patientenwohl unvereinbar.

Und doch gibt es alternative Ansätze einer solidarischen Gesundheitsversorgung, die es vor- und in ihrer Modellhaftigkeit herauszustellen gilt. So haben sich im Poliklinik-Syndikat bundesweit Initiativen zusammengeschlossen, die Stadtteilgesundheitszentren aufbauen. Diese setzen im Sinne der Verhältnisprävention an den Lebensumständen der lokalen Bevölkerung und ihren sozialen und politischen Voraussetzungen an, statt nur Krankheiten und ihre Symptome zu behandeln. Auch in Freiburg gibt es eine Initiative für ein solidarisches Stadtteilgesundheitszentrum. Während die Planungen für ein solches Zentrum im zukünftigen Stadtteil Dietenbach anlaufen, werden aktuell Konzepte der mobilen Gesundheitsberatung in bestehenden Quartieren entwickelt.

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Gemeinsamer Bundesausschuss beschließt neue Regeln!

Linke Liste Ortenau - LiLO
Noch mehr Krankenhäuser vor dem Aus?

Der gemeinsame Bundesausschuss legt eine Mindestmenge für Operationen fest, um diese durchzuführen zu dürfen. Dadurch können u.a. 377 Standorte ihre Zulassung für Brustkrebsbehandlungen verlieren.

Vor einigen Wochen legte der gemeinsame Bundesausschuss eine Mindestoperationsmenge für Kliniken fest. Für Brustkrebsoperationen muss eine Klinik mindestens 100 und für Lungenkrebs 75 Operationen im Jahr durchführen, damit sie diese Behandlungen auch von der Krankenkasse erstattet bekommt.

Zunächst einmal sollte aber erwähnt werden, dass der gemeinsame Bundesausschuss (GBA) kein demokratisch gewähltes Gremium ist. Er besteht aus Vertretern der Krankenkassen, der Krankenhausgesellschaft und der Kassenärztlichen Vereinigungen (Zahnärzte + Ärzte). Der Großteil hat also ein Interesse daran, dass Kliniken zentralisiert werden, um Kosten zu senken. Dieser Bundesausschuss beschließt also ohne demokratische Kontrolle u.a. Regeln für Kliniken, die sich auf die gesamte Gesundheitsversorgung der deutschen Bevölkerung auswirken.

Soweit, so undemokratisch. Nun können Mindestoperationsmengen aus Sicht der Qualitätssicherung durchaus Sinn machen. Denn wer eine Operation routiniert durchführt, macht in der Regel auch weniger Fehler. Doch laut mehreren Kliniken ist der nun angesetzte Wert von 100 bzw. 75 Fällen im Jahr viel zu hoch angesetzt.

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Luchas Versprechen sind ein Witz!

Linke Liste Ortenau - LiLO
Klinikschließer und Sozialminister Luchas

Die Linke Liste Ortenau kritisiert den Auftritt des Sozialminister Luchas in der Kreistagssitzung vom 21.07. Man könne nicht nachvollziehen, wie die Kreisräte und die Presse Herrn Lucha die 60% Förderung abkaufen können. So sprach der Minister lediglich von 1 Mrd. € Gesamtkosten, während längst klar ist, dass die Kosten mittlerweile 1,5 Mrd. € betragen. Somit schwände die nicht rechtsverbindliche Fördersumme auf nur noch 40%. Die Antwort, ob diese dann am Ende wirklich fließe, blieb der Sozialminister auch leider dieses mal schuldig.

LiLO Sprecher Hinzmann fordert den Minister auch dazu auf, endlich darzulegen, was er gegen die Manipulation der Bettenstatistik unternehmen wolle. Denn solange gesperrte Betten als unbelegte Betten einfließen, könne Herr Lucha weiter Sonntagsreden von Überkapazitäten halten, während Patienten auf den Gängen lägen oder Kliniken nicht angefahren werden dürften. Die aktiven und ehemaligen Pflegekräfte der parteiunabhängigen Liste zeigen sich indes enttäuscht über die Absage Luchas, dass die Corona Prämie nicht vom Land übernommen werde. Dass der Ortenaukreis sie ebenfalls immer noch nicht ausgezahlt hat und stattdessen mit dem Personalrat um Bedingungen ringe, zeige wieder einmal die Wertschätzung die die Kreis- und Klinikverwaltung den Beschäftigten entgegen bringe.

In der ebenfalls am Dienstag beschlossenen Demontage der dezentralen Küchenstruktur und der Änderung zum cook & chill Verfahren, meint die Linke Liste Ortenau einen weiteren Schritt zur Privatisierung und zum Abbau des Patientenwohl erkennen zu können. Frisches Essen, welches nicht erst quer durch die ganze Ortenau gefahren werden müsse, sei für die Genesung der Patienten genauso wichtig, wie eine fachliche Versorgung. Der Umwelt sowie der Verkehrswende komme dieser Beschluss leider nicht zu Gute.

Letzte Chance die Kliniken zu retten!

Linke Liste Ortenau - LiLO

WIR FÜR UNSER KRANKENHAUS!

Kundgebung vor dem Landratsamt Offenburg

Sozialminister Lucha kommt am 24.03 nach Offenburg um zu verkünden, wie viel Geld er für den Krankenhausneubau locker macht. Bisher rechnet die Kreisverwaltung mit 50% der Baukosten. Doch ob das so kommen wird, bleibt zu bezweifeln. So oder so sind die geplanten 1,5 Mrd. € viel zu viel Geld. Angesichts des derzeit kursierenden Corona Virus sehen wir, dass unser Gesundheitssystem komplett überlastet ist. Wir brauchen jede Klinik und jedes Bett, um für zukünftige Epidemien vorbereitet zu sein. Vor allem Intensivbetten mit ausreichend Beatmungsplätzen an verschiedenen Standorten sind wichtig, um eine gute Versorgung im Ernstfall garantieren zu können. Wenn es nur noch 3 Krankenhäuser in der Ortenau gibt, wird es schwerer Isolierstationen einzurichten oder eine Ausbreitung zu verhindern. Denn in einem Zentralklinikum gehen mehr Menschen ein und aus, als in kleinen Kliniken.

Wir sagen Schluss mit der Hinhaltetaktik der Kreis- und Klinikverwaltung. Die undemokratischen Praktiken und leeren Versprechungen müssen ein Ende haben. Kreisräten werden Anfragen nicht beantwortet, auf die Klage gegen die Klinikschließungen wird nicht geantwortet und Pflegepersonal unter Druck gesetzt. Wir wollen von Minister Lucha, dass das Land seiner gesetzlichen Verpflichtung nachkommt und endlich wieder 100% der Investitionskosten übernimmt. Wir wollen den Erhalt und Ausbau aller Ortenauer Klinikstandorte zur stationären Basisnotfallversorgungsstufe 1. Wir wollen, dass es endlich mehr und besser bezahltes Personal gibt.
Nutzen wir die letzte Chance und zeigen den Verantwortlichen, dass diese Entscheidung rückgängig gemacht werden muss.