
Am Dienstag traf sich der Umwelt- und Technikausschuss des Kreistags, um über die Fortschreibung des Abfallwirtschaftskonzepts abzustimmen. Diese eher unspektakuläre Sache wurde aber durch den Fakt interessant, dass die Kreisverwaltung vorschlägt, das Sperrmüllkonzept zukünftig zu überarbeiten.
Die Verwaltung weist darauf hin, dass der Ortenaukreis einer der letzten beiden Landkreise ist, bei denen der Sperrmüll vor die Haustüre gestellt und an einem Sammeltermin abgeholt wird. Da dies zu mittlerweile teils chaotischen Zuständen auf den Straßen und Gehwegen an den Tagen vor dem jeweiligen Sammeltermin führt, soll nun eine Änderung her. Hinzu kommt, dass viele dort auch Müll entsorgen, der beim Sperrmüll nicht zugelassen ist und daher auf der Straße zurückgelassen wird.
Soweit können wir der Argumentation der Verwaltung durchaus folgen. Denn wenn 3 Tage vor dem Abholtermin Gehwege zugestellt werden und die Stadt den liegengebliebenen Nichtsperrmüll entsorgen muss, ist das ziemlich nervig. Wir fordern aber, dass es weiterhin jährlich mindestens eine kostenlose Möglichkeit für die Menschen geben muss, ihren Sperrmüll abholen zu lassen.
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